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Harry Potter und das verwunschene Kind - Theaterskript
So, nun habe ich es auch gelesen. Das Skript zum Harry-Potter-Theaterstück am londoner West End. Dabei sei zu erwähnen, dass J.K. Rowling in erster Linie die Benutzung von Figuren und Universum autorisiert hat und mit dem Inhalt des Skripts nur sehr indirekt was zutun hat. Das Stück selbst stammt von Jack Throne und John Tiffany.
Das Skript setzt genau dort an, wo der Epilog von "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" aufhört. Harry und Co. schaffen ihre Kinder zum Hogwarts Express. Für Albus Severus Potter ist es sein erstes Jahr. Entgegen aller Wahrscheinlichkeit kommt der jedoch nach Slytherin und freundet sich mit Scorpius Malfoy, dem Sohn von Harry einstigen Erzrevalen Draco an. Die Jahre vergehen und während Albus von Gryffindors und Slytherins gleichermaßen gehänselt wird, weil er so gar nicht nach seinem Vater kommt halten sich hartnäckig Gerüchte Scorpius sei in Wirklichkeit das Kind von Lord Voldemort, die ihm das Leben zur Hölle machen. Die Jahre vergehen und beide Jungs entfremden sich immer mehr von ihren Vätern. In Albus und Scopius dritten leidgeplagten Jahr in Hogwarts sorgen die familiären Zwiste schließlich dafür, dass die beiden Jungs auf die wahnwitzige Idee einer Zeitreise kommen. Und es geht schief, was nur schief gehen kann.
J.K. Rowling und der Calvinismus
Im Alter von 13 Jahren bekam ich den ersten Band von "Harry Potter" in die Hände. Bis dahin hatte ich es im vermieden Bücher zu lesen, wie viele meiner Generation. Das war irgendwie langweilig. Zumindest in der Schule. Und was in der Schule schon öde war wollte man sich Zuhause schließlich nicht auch noch antun.
J.K. Rowling schaffte woran sich Generationen von Deutschlehrern die Zähne ausgebissen hatten. Sie brachte eine Generation, aufgewachsen mit Fernsehen und Computerspielen, zurück zum Buch. Die Medien liebten sie. Die Deutschlehrer hassten sie. Und wir Jungsprunde verloren uns in dieser Geschichte um Hass, Rassismus und den ganz normalen Schulwahnsinn.
Jahre verbrachte ich in Internetforen, um die verschiedensten Theorien um die Bücher zu beschreiben und was uns die Autorin wohl damit sagen wolle, wo noch Geheimnisse versteckt waren und die wichtigste Frage: Was würde aus dem geheimen Liebling aller Fans: Severus Snape.
Die Antwort kam 2007 mit "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes". Für viele Fans - mich inbegriffen - war es ein Schock, was Rowling in diesem Finale veranstaltete. Nicht nur, dass sie völlig kaltblütig fast den gesamten Cast der Reihe nicht nur physisch umbrachte, sie schlachtete ihre Figuren emotional regelrecht.
Warum dies in den Augen Rowlings aber so absolut logisch erscheint - weshalb sie es bis heute in vielen Interbviews nicht müde wird sich zu rechtfertigen - und in den Augen vieler Fans als Ermordung eines ganzen Franchises, erschließt sich erst, wenn man sich näher mit J.K. Rowling als Person beschäftigt.
Rowling selbst hat sich immer als gläubige Calvinistin hingestellt, einer besonders in Großbritannien florierenden Art des fundamentalistischen Christentums. Auch hat Rowling nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie großzügige Spenden an die Labour-Partei tätigt und sich in der "Gesellschaft zur Erhaltung der imperialen Maßeinheit" einsetzt. Mit anderen Worten: Sie ist das, was man als konservativen Traditionalisten beschreiben könnte, der vor allem möchte, dass Englang England bleibt und daher Churchill verehrt und Maggie Thatcher als Kind der 70er ablehnt.
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2
Das Finale geht weiter. Groß. Fulminant. Und doch zwiespältig.
Ob man ein Buch wie "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" nun unbedingt zweiteilen muss, daran scheiten sich bekanntlich nicht nur die Geister der Potterianer. Ja, man hätte so viel kürzen können in diesem Buch, dass ohnehin viel zu lang war und in dem Rowling nur all zu viele Sinnlosigkeiten aneinander reihte. Doch das Kind war 2007 nun mal in den Brunnen gefallen und so fiel Regisseur David Yates die undankbare Aufgabe zu das wohl schlechteste Buch der Reihe filmisch umzusetzen.
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1
Nach dem dramatischen Finale aus "Harry Potter und der Halbblutprinz"
herrscht offiziell Krieg. Das Ministerium wurde von Voldemort übernommen
und die Welt der Muggel und Magier überzieht er mit Tod und Verfolgung.
Harrys Chancen stehen denkbar schlecht den finstersten Schwarzmagier aller Zeiten zu besiegen. Wird er dennoch obsioegen oder unter der Last seiner Aufgabe zusammenbrechen?
Endlich kehrt David Yates ("State of Play", "Sex Traffic") wieder mit einem "Harry Potter"-Film auf die Leinwand zurück. Und das besser als jemals zuvor. In meinem Fall sogar so als habe er heimlich meine Gedanken gelesen und dann den Film gedreht.
Harrys Chancen stehen denkbar schlecht den finstersten Schwarzmagier aller Zeiten zu besiegen. Wird er dennoch obsioegen oder unter der Last seiner Aufgabe zusammenbrechen?
Endlich kehrt David Yates ("State of Play", "Sex Traffic") wieder mit einem "Harry Potter"-Film auf die Leinwand zurück. Und das besser als jemals zuvor. In meinem Fall sogar so als habe er heimlich meine Gedanken gelesen und dann den Film gedreht.
Harry Potter und der Halbblutprinz
Es sind finstere Tage für die Gemeinschaft der Zauberer: Lord Voldemort und seine Todesser beginnen ihren offenen Terror gegen alle, die sich ihnen in den Weg stellen. Menschen verschwinden spurlos oder werden verfolgt.
In diesen Zeiten der Angst muss Harry zusammen mit seinem Mentor Albus Dumbledore einen Weg finden einen Schwachpunkt in Voldemorts unsterblicher Existenz auszumachen.
Doch es gibt währenddessen immer wieder Mordanschläge auf einzelne Schüler, die offenbar jemand völlig anderen treffen sollte. Und so geraten Harry und Dumbledore in das Visier des Attentäters, der offenbar vor nichts zurückschreckt.
Überraschungen scheinen eine Eigenart von Regisseur David Yates („Harry Potter und der Orden des Phönix“, „State of Play“) zu sein, denn bei ihm weiß man vorher nie so recht, was man letztendlich bekommt. Und so strotzt auch „Harry Potter und der Halbblutprinz“ nur so vor Überraschungsmomenten – und das im absolut positiven Sinne!
Harry Potter und der Orden des Phönix
Lord Voldemort (Ralph Fiennes) ist zurück! Harry Potter (Daniel Radcliffe), der als Einziger von dessen Wiedergeburt berichten kann, wird vom korrupten und machhungrigen Zaubereiminister Corelius Fudge (Robert Hardy) mundtot gemacht und als Lügner dargestellt. Schließlich will das Ministerium auch Schulrektor Dumbledore (Michael Gambon) entmachten, da dieser an Harrys Version der Geschichte glaubt, und hetzt ihm die sadistische Ministeriumsbeobachterin Dolores Umbridge (Imelda Staunton) auf den Hals. Diese gewinnt mit der Zeit die Kontrolle über die gesamte Schule und errichtet dort eine unerbittliche, beinahe schon faschistische Diktatur. Doch Umbridge ist nicht das einzige Problem, denn neben den Hormonen der pubertierenden Magier ist auch der Dunkle Lord nicht untätig. Er plant seinen erneuten Aufstieg an die Macht und quält Harry mit psychotischen Visionen. Dieser kann schon bald nicht mehr zwischen Realität und Einbildung unterscheiden und läuft blindlings in eine tödliche Falle.
Harry Potter und der Feuerkelch
Das 4. Jahr in Hogwarts steht vor der Tür, ebenso wie ein sportliches Großereignis: das Trimagische Turnier, in dem drei ausgewählte Schüler von drei unterschiedlichen Magierschulen (Hogwarts, Durmstrang, Beauxbatons) um den Titel kämpfen. Doch leichter gesagt als getan, denn die Magische Welt ist im Aufruhr. Gerüchte gehen um, dass der Dunkle Lord wieder an Macht gewinnt und seine Anhänger, die Todesser (Achtung! Unglückliche Übersetzung! Richtig müsste es Todesdiener heißen.), fangen wieder an Angst und Schrecken im Namen des Unnennbaren zu verbreiten.
Im Turnier müssen die ausgewählten Schulchampions gefährliche Aufgaben bewältigen, weshalb Minderjährige nicht daran teilnehmen dürfen. Dennoch gelangt während der Auswahl irgendwie Harrys Name in den Feuerkelch, der die Champions bestimmt, und so bleibt ihm nichts anderes übrig, als an dem Turnier teilzunehmen. Als es jedoch zu den ersten mysteriösen Zwischenfällen kommt wird klar, dass Harrys Auswahl einer teuflischen Methodik folgt, doch wer würde wollen, dass er dieses Turnier nicht überlebt?
Harry Potter und der Gefangene von Askaban
Das 3. Jahr in Hogwarts offenbart nicht nur die ersten, pubertären Macken der inzwischen jugendlichen Protagonisten, sondern auch allerhand düstere Geheimnisse. Denn der wahnsinnige Massenmörder Sirius Black (genial irre; Gary Oldman) ist aus dem berüchtigtem Gefängnis von Askaban ausgebrochen. Nun streifen die furcht erregenden Wächter Asakabans, die so genannten Dementoren, über die Ländereien von Hogwarts. Der Zaubereiminister Cornelius Fudge (Robert Hardy) vermutet, dass Black auf der Suche nach Harry (Daniel Radcliffe) ist, um ihn zu töten. Auch Schulleiter Dumbledore (Sir Michael Gambon) will Harry um jeden Preis schützen, doch die finsteren Dementoren, die den Menschen die Seelen aussaugen, verfolgen ihre eigenen Pläne. Genauso wie der neue Lehrer für Verteidigung gegen die Dunklen Künste, Remus Lupin (David Thewlis), und der grantige Zaubertranklehrer Snape (Alan Rickman). Black, Lupin und Snape verbindet ein düsteres Geheimnis, doch was hat Harry mit alldem zutun?
Harry Potter und die Kammer des Schreckens
Für Harry (Daniel Radcliffe) steht das 2. Jahr in Hogwarts vor der Tür, doch bereits vor seiner Ankunft dort zeichnen sich dunkle Wolken am Himmel ab. Am Abend vor seiner Abreise taucht ein Elf in seinem Zimmer auf, der behauptet, dass etwas Schreckliches in der Schule passieren wird. Als Harry sich weigert wirft der Elf einem Besucher seiner Verwandten eine Torte auf den Kopf. Das schreit nach Hausarrest für den "gestörten Bengel"!!! Doch Harry wird noch in der Selben Nacht von Ron (Rupert Grint) und dessen Zwillingsbrüdern Fred und George (Oliver und James Phelps) mittels eines fliegenden Fords befreit. Endlich bei Rons Eltern (Mark Williams und Julie Walters) angekommen scheint alles in Ordnung bis Harry und Ron am Tag der Abreise nicht zum Zug nach Hogwarts gelangen können. In Panik schnappen sie sich einfach den Ford samt Sonderausstattung und düsen Richtung Hogwarts, doch fliegen will gelernt sein. Und erst recht das Landen! So machen die Beiden nicht nur Bekanntschaft mit einer übellaunigen Weide, die nicht nur gern sämtliche Menschen im näheren Umkreis zu Mus verarbeitet, sondern auch Autos. Dem teuflischen Baum entkommen droht nicht nur der Rausschmiss, sondern Harry beginnt auch noch seltsame Stimmen zu hören, die immerzu vom Töten sprechen. Als kurz darauf auch noch die Katze des Hausmeisters versteinert aufgefunden wird geht im Schloss die Angst um. Man erzählt sich, dass einer der Gründer von Hogwarts, Salazar Slytherin, im Schloss eine geheime Kammer eingebaut hat in der ein Monster haust, dass alle Schüler töten soll, die unwürdig sind Magie auszuüben – die so genannten Schlammblüter; Zauberer ohne Magier "reinen Blutes" im Stammbaum.
Nachdem es weitere Opfer gibt und Harry aus Versehen der halben Schule demonstriert, dass er mit Schlangen sprechen kann gerät er in Verdacht das Monster auf Schüler loszulassen. Und so machen sich Harry, Ron und Hermine auf herauszufinden, was es mit der Kammer des Schreckens auf sich hat und stoßen auf eine ungeheuerliche Verschwörung.
Harry Potter und der Stein der Weisen
Harry Potter (Daniel Radcliffe) wächst in Obhut seiner Verwandten auf, die ihn zu jeder passenden Gelegenheit aufs Schlimmste peinigen, da dieser Potter etwas "Eigenartiges" an sich hat. Schließlich bekommt er zu einem 11. Geburtstag einen Brief in dem steht er sei ein Zauberer, der nun die Magierschule Hogwarts besuchen soll. Von der Panik vor den "Abnormalen" gepackt will ihn sein Onkel (Richard Griffiths) davon abhalten zur Schule zu gehen. Nach etlichen, radikalen Versuchen Harry außer Reichweite der Zauberer zu bringen fällt der Halbriese Hagrid (Robbie Coltrane) in der Nacht von Harrys Geburtstag wahrlich mit der Tür ins Haus, um Harry in seine rechtmäßige Welt zu führen und ihm die Wahrheit über sein Waisendasein zu erzählen. Harrys Eltern starben, anders als von den Adoptiveltern behauptet, nämlich nicht bei einen Unfall, sondern sie wurden von Lord Voldemort, dem mächtigsten Schwarzmagier aller Zeiten, hingerichtet. Als dieser Harry töten wollte ging das allerdings daneben und er wurde von seinem eigenen Zauberspruch aus seinem Körper gerissen und spukt seitdem als Schattengestalt durch die Welt. In Hogwarts trifft Harry das erste Mal auf echte Freunde in Form von Hermine Granger (herrlich nervig; Emma Watson) und Ron Weasley (Rupert Grint), aber auch auf Feinde wie etwa den arroganten Aristokratensohn Draco Malfoy (Tom Falton).
Doch kaum im Schloss angekommen brauen sich dunkle Wolken in der Welt der Magier zusammen. Es heißt Lord Voldemort sei auf der Suche nach dem Stein der Weisen, der die Unsterblichkeit verleiht und dem geisterhaften Meister der Schwarzen Magie helfen könnte seinen Körper wieder zu manifestieren.
Harry, Ron und Hermine wittern die Gefahr und machen sich auf die Suche nach dem Stein der Weisen, der irgendwo im Schloss versteckt sein soll. Doch wem können sie trauen? Und warum legt ihnen der zwielichtige Zaubertranklehrer Severus Snape (wunderbar fies; Alan Rickman) ständig Steine in den Weg?
Harry Potter und der Orden des Phönix
So, wie es sich gehört habe ich das Spiel jetzt dank meines Freundes Noritomo doch
gespielt. Meine Erwartungen waren die eines EA-geknechteten
Verfilmungsspielers: Mittelmäßig bis Unterirdisch.
Und da Electronic
Arts in Sachen Verspielungen ja schließlich einen Ruf zu verlieren hat
wurden die Erwartungen vollkommen erfüllt.
Wo soll ich da bloß
anfangen? Es gab so vieles, was mich als Potterfan geärgert hat und
einiges an verschenktem Potential, was mich als Zocker noch viel mehr
geärgert hat!
"Die Märchen von Beedle den Barden" von J.K. Rowling
Obwohl ich überhaupt nicht vor hatte das Buch zu lesen habe ich es nun
doch - dank einer schenkfreudigen Verwandtschaft, die um meine Liebe zum
Potterverse weiß.
'Die Märchen von Beedle dem Barden' sind
vorrangig nette Kindergeschichten. Die Komplexität der Originalreihe
sollte man nicht erwarten - schon gar nicht, wenn man den Umfang des
Buchs beachtet. (ca. 100 Seiten mit schönen Tuschezeichnungen, die
original von der Autorin stammen.)
Die "Harry Potter"-Saga von J.K. Rowling
Sicherlich wurde schon viel über J.K. Rowling und ihre „Harry Potter“-Romane geschrieben, geredet, gefilmt und gehört.
Das dabei die Geschichte der Autorin J.K. Rowling fast legendärer und von Mythen umrankter ist als ihre Bücher verwundert nicht in Anbetracht der Tatsache, dass diese zierlich wirkende Frau es schaffte das Märchen des Tellerwäschers, der zum Millionär wurde ausgerechnet auf dem von Hunger geplagten Gebiet der Schriftsteller zu verwirklichen. Die Geschichte von der Sozialhilfeempfängerin, die einen Bestseller schrieb und Literatur auch für junge Menschen endlich wieder attraktiv machte. Eine Fata Morgana? Ein fieser PR-Gag? Allen ihren Kritikern zum trotz, die ihr diesen Sieg von Anfang an nicht gönnten und deshalb taten, was alle Neider gern tun – das Objekt der Begierde als Lügner und Betrüger denunzieren – und nicht wahrhaben wollten, dass ausgerechnet ein olles Fantasybuch dem Buch der Bücher den Platz 1 auf der Liste der Top-selling-Books-ever streitig machte. (Das Buch der Bücher? Als Tolkienfan würde ich jetzt natürlich mit der geballten Macht meiner Orkhorden im Rücken „Lord of the Rings“ schreien, aber ich fürchte es ist dennoch nur die Bibel.)
Der Rest der ominösen Geschichte geht bis heute fast schon zur Urban Legend mutiert durch die Medien: Weltweiter Erfolg mit bis zu 300 Millionen verkauften Exemplaren. Mitternächtliche Buchveröffentlichungen, die von Geheimhaltungsstatus und Massenhype eher einer Alienlandung in Hollywood gleichkamen. Ähnliche tumultartige Szenerie bei den doch recht schnell folgenden Verfilmungen (ich kritisierte weiter hinten im Blog schon kräftig) und einer vor allem in England und den USA tatkräftigen Fangemeinde, die ihresgleichen sucht – und dafür auch gern mal verklagt wird.
Doch hier soll es nicht um die Massenhysterie gehen oder den „J.K. Rowling“-Mythos, sondern darum worum es in „Harry Potter“ wirklich geht. Zu viel wird meiner Meinung nach die Reihe als „Vergnügen für die ganze Familie“ beworben, denn wenn „Harry Potter“ eines nicht ist, dann ein Kinderspaß. Nicht weil, wie es christliche Fundamentalisten a la Gabriele Kuby und Joseph Ratzinger alias Papst Benedikt XVI. zu gern und mit unaufhörlicher Genüsslichkeit behaupten, dass hier okkulte Rituale gefeiert werden, die Kinder dazu bringen ihre Kuscheltiere in sadistischen Ritualen zu opfern – obwohl man das natürlich nie ausschließen kann –, sondern weil „Harry Potter“ für mich auf einer Stufe mit George Orwells „1984“ steht. Derart dystopisch war eine Jugendbuchreihe sicher selten zuvor.
Denn ähnlich wie es in „Star Wars“ nicht um Raumschiffe geht, ebensowenig geht es in „Harry Potter“ um Zauberei. Doch alles schön der Reihe nach.
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