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Der Hobbit - Die Schlacht der fünf Heere



Im großen Finale der Hobbit-Filmtrilogie kommt es nun endlich zur Entscheidungsschlacht, doch Achtung, wem bereits "Smaugs Einöde" zu aufgebläht war, der wird auch mit "Der Schlacht der fünf Heere" nicht glücklich werden.

Der Hobbit - Smaugs Einöde


Die Reise geht weiter. Hobbit Bilbo und die 13 Zwerge nähren sich dem Erebor, doch damit fangen die wahren Probleme überhaupt erst an.

Zugegeben, ich habe für dieses Review ewig gebraucht, weil ich einfach nicht wusste, was ich schreiben soll. 

Der Film hat mich unterhalten, ja, aber gleichzeitig gab es da soviel worauf ich keine rechte Antwort fand beziehungsweise ich wusste nichts dazu zu sagen. Es war ein seltsames Gefühl der Hilflosigkeit, zwischen Unterhaltung und einem eher distanzierten "Och nee, das ist doch nicht dein ernst, Peter!?"

Der Hobbit - Eine unerwartete Reise


 
Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit bis nach dem Megaerfolg von Peter Jacksons Leinwandadaption des "Herrn der Ringe" auch Tolkiens Vorgeschichte und allererste Mittelerdegeschichte "Der kleine Hobbit" ins Kino kommt. Immerhin ist er überhaupt gekommen, denn nach fünf Jahren Rechtsstreitigkeiten mit Tolkien Enterprises und innerer Querelen und häufiger Regiewechsel hat so mancher Fan schon gar nicht mehr daran geglaubt.

Als er dann doch endlich kam waren die Erwartungen natürlich gigantisch. Vielleicht schon wieder zu gigantisch, denn "der Hobbit" hatte als Buch nur knapp 300 Seiten zu verzeichnen und diese auf 2 Filme a 3 Stunden auszudehnen scheint zunächst vor allem dem Geldbeutel von Warner Bros zu dienen. Immerhin spielte der Film  fast eine eine Milliarde Dollars ein.

Der Herr der Ringe - Die Trilogie (SEE)



Vor 3000 Jahren wurde der dunkle Herrscher Sauron besiegt, doch der Ring, der ihm seine Macht verleiht, wurde nicht zusammen mit ihm vernichtet, sondern ist seitdem verschollen. Eines Tages findet der Halbling Bilbo Beutlin den Ring in einer Höhle und vermacht ihn als die Kraft des Rings und mit ihm die Saurons erneut erstarkt seinem Neffen Frodo, dem zusammen mit seinen 9 Gefährten der gefährliche Auftrag erteilt wird ins Land Mordor zu gehen und den Ring in die Höllenbrunst des Schicksalsberges zu werfen, um so das Böse ein für alle mal zu besiegen.

"Ein Ring, sie zu knechten, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden."

Ein Satz, der gut ein halbes Jahrhundert zuvor Literaturgeschichte schrieb und sich in das Herz von Millionen Fantasyfans eingebrannt und ganze Generationen geprägt hat. J.R.R. Tolkiens Werk galt für Jahrzehnte als unverfilmbar. Nicht zuletzt wegen des ultimativen Scheiterns der Zeichentrickversion von 1978.

Das es doch geht bewies der Neuseeländer und Ringe-Fan Peter Jackson, zuvor nicht gerade für Episches bekannt, sondern eher für überdrehte Trashsplatterfilme wie "Braindead", "Bad Taste" oder "The Frighteners". Zugegeben als der Regisseur bekannt wurde bleib so manschem Tolkinianer erstmal das Herz stehen. Jackson stellte sich der cineastischen Jahrhundertaufgabe - und meisterte sie.