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"StarCraft - Band 1" von Simon Furman u.a.



Die vorgestrafte Söldnereinheit "War Pigs" wird von der Konföderation angeworben, um hochgradig gefährliche Aufträge zu übernehmen. Ihre aktuelle Mission: Sie sollen den Seperatisten James Raynor töten.
Was als einfacher Job beginnt endet als Trip durch Hölle von Intrigen und galaktischer Brutalität.

StarCraft



Anno 1997 revolutionierte die Kult-Spieleschmiede Blizzard (bekannt geworden durch die „WarCraft“- und „Diablo“-Reihe) das Strategiespielgenre. Und das obwohl das Spiel eine wirklich schwere Geburt hinter sich hatte. Nicht zuletzt, weil man zunächst gar nicht wusste, was „StarCraft“ eigentlich mal werden sollte. Klar war Bill Rooper und seinem Team nur, dass es ein „kleines, albernes Armeespielchen im Weltraum“ werden sollte. Dabei zog man sogar in betracht ein „Star Wars“-Lizenzspiel zu machen. 
1995 wurde dann eine erste Version auf der „Electronic Entertaiment Expo“ (E3) gezeigt, die jedoch viel Rüge und Gelächter nach sich zog. Da das Spiel damals noch die WarCraft2-Engine verwendete hallte es von beinah allen geladenen Journalisten: „Das ist doch WarCraft im Weltraum!“ 
Das konnte man natürlich nicht auf sich sitzen lassen und strukturierte die Grafikengine radikal um. Diesem Umstand verdankt das „StarCraft“-AddOn „Brood War“ u.a. das folgende Easter-Egg: Wenn man mehrmals auf die Heldenfigur Artanis klickt, sagt dieser erbost: „StarCraft ist kein WarCraft im Weltraum!“ 
Tja, so etwas kommt davon, wenn Reporter arme Spieleentwickler ärgern.
Daraufhin vergingen noch annährend 2 Jahre bis zur finalen Veröffentlichung.
Als „StarCraft“ schlussendlich erschien schlug es ein wie eine Bombe. Einer der absoluten Überraschungshits des Jahres 1997.